Solidarität auch in der Schweiz«Unser Auftrag, gerechtere Strukturen zu schaffen, an einer lebendigen Kirche mitzuarbeiten und eine solidarischere Gesellschaft aufzubauen, gilt für die Arbeit im Süden wie auch in der Schweiz. Dies haben bereits die Gründer des Hilfswerks gefordert», sagt Matthias Dörnenburg, mitverantwortlich für das Inlandprogramm bei Fastenopfer. «Das Leben und Wirken der Kirche in aller Welt soll auch die Kirche in der Schweiz inspirieren.» Daher steht der Inlandteil in einem klaren Bezug zur Arbeit des Fastenopfers im Süden und zur Lobbyarbeit im Rahmen der ökumenischen Kampagne. Kernthemen sind Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung, Bibelpastoral, Aus- und Weiterbildung und die Präsenz der Kirche und ihrer Anliegen in den Medien. Zu den unterstützten Institutionen gehören auch die katholischen Jugend- und Erwachsenenverbände. Bewusstseinsbildung und Sensibilisierungsarbeit sind in der globalisierten Welt wichtiger denn je. Nicht zuletzt die Projektpartner im Süden erinnern immer wieder daran: Die Erfahrungen und Einsichten der Projekte im Süden sollen auch für die Schweiz fruchtbar gemacht werden. Mit dem Inlandprogramm leistet das Fastenopfer auf schweizerischer Ebene einen wichtigen Beitrag zu einer lebendigen, zukunftsgerichteten Kirche. Die sorgfältig ausgewählten Projekte und Institutionen werden gemeinsam mit der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz RKZ finanziert.
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