|
|
Taifun "Washi" (Dezember 2011)Kurz vor Weihnachten 2011 fegte der Taifun "Washi" über die Philippinen. 1.500 Tote und 2.000 Vermisste, 40.000 zerstörte Häuser, 700.000 betroffene Menschen: das war die erschütternde Bilanz. Fastenopfer hat ihren Partnerorganisationen Nothilfe in der Höhe von 100'000 Franken zugesagt. Lesen Sie mehr dazu.
ProgrammarbeitAuch wenn die neue Regierung Aquino vermehrt gegen Korruption und Menschenrechtsverletzungen vorgeht, was die Lebensbedingungen der armen Bevölkerung in den Philippinen verbessert: es bleiben viele weitere Probleme bestehen wie die Folgen des Klimawandels, das illegale Abholzen oder die ungerechte Landverteilung. In den letzten Jahren hat sich das Klima in den Philippinen stark verändert. Die Regenzeiten lassen sich nicht mehr genau vorhersagen. Doch die Menschen sind dem Klimawandel nicht hilflos ausgeliefert. So bauen Bauernorganisationen neu verschiedene Gemüsesorten an, statt sich ausschliesslich auf den Reisanbau zu konzentrieren. Damit wird sichergestellt, dass die Familien während des ganzen Jahres ernten und Überschüsse auf dem Markt verkaufen können. Natürlich wird dadurch auch ihre eigene Ernährung vielfältiger und gesunder. Eine weitere Möglichkeit die Lebensbedingungen zu verbessern und der Verschuldung entgegenzuwirken ist die biologische Landwirtschaft: «Bei der organischen Landwirtschaft spare ich Geld, weil ich auf Kunstdünger verzichten kann», begründet der philippinische Bauer Jojo Tambong seine Wahl. Im Inselstaat leben viele Menschen vom Meer. Doch dies birgt grosse Risiken. Denn durch den Klimawandel steigt der Meeresspiegel und überflutet Felder und Häuser. Kostspielige Dämme könnten den Bewohnern helfen, doch es gibt nachhaltigere Methoden: «Es ist viel billiger Mangroven zu pflanzen. Weder wir noch die Regierung haben Geld. Deshalb setzt die Dorfbevölkerung ihre Arbeit ein, um sich nachhaltig zu schützen», sagt Erwin More, Koordinator von Fastenopfer auf den Philippinen. Durch die Mangrovenwälder wird nicht nur das Budget geschont, sondern auch ein Beitrag zur Biodiversität geleistet: Sie bieten Schutz für verschiedene junge Meerestiere. |
|
|
Ausführliche Unterlagen
Auswahl Projekte Philippinen |
Koordination und Programmverantwortung
|
Bembet Madrid |
Ervin More |
Helena Jeppesen |
Möchten Sie als Gruppe oder Pfarrei für ein Projekt sammeln?
Melden Sie sich bei Helen Douglas, 041 227 59 28
Spenden






