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Die Lebenssituation der armen Bevölkerung verbessern
Peru, dessen Fläche mehr als dreissig Mal so gross ist wie diejenige der Schweiz, hat eine Bevölkerung von rund 27.6 Millionen Menschen. Starke Landflucht hat dazu geführt, dass heute 70% der EinwohnerInnen in einer Stadt leben. Über die Hälfte der Bevölkerung lebt unter der Armutsgrenze, knapp ein Fünftel in extremer Armut, was zunehmend zu sozialen Spannungen und Gewalt führt. Ein grosser Teil der Bevölkerung findet nur im informellen Sektor Arbeit. Die Umsetzung der Vorgaben von IWF und Weltbank hat nicht zu einer Reduktion der Armut geführt. Im Rahmen der Demokratisierung wird der bisher zentralistische, autoritäre Staat dezentralisiert. Die wichtigsten Ziele der Arbeit des Fastenopfers in Peru sind: Verbesserung der Lebenssituation der Menschen in den Projektgebieten, Demokratisierung, Förderung der Respektierung von Menschenrechten, Religionen und Kulturen. In allen Projekten sind die Gleichberechtigung zwischen verschiedenen Kulturen und zwischen den Geschlechtern sowie die Konfliktprävention und -bearbeitung von zentraler Bedeutung.
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