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Mexiko: Friedensförderung in einem angespannten Umfeld

 
 

 

 

Analysen deuten darauf hin, dass in den nächsten Jahren gewalttätige Konflikte im südlichen Mexiko wieder stark zunehmen werden. Denn die Situation wird einerseits verschärft durch die globalen Krisen im Finanz- und Nahrungsmittelbereich, andererseits sind wesentliche Teile der Bevölkerung aufgrund der wenig kooperativen Haltung der Regierung desillusioniert und bereit, die bestehenden Konflikte gewalttätig anzugehen.

Serapaz (Servicios y Asesoria para la Paz) entstand als Reaktion auf den zapatistischen Aufstand in Chiapas 1994. Die Organisation wurde in der Folge der Friedensbemühungen der Diözese San Cristobal gegründet. In den Jahren nach der zapatistischen Erhebung spielte Serapaz eine wichtige Rolle in der Konfliktvermittlung zwischen der Regierung und der Guerilla. Dadurch hat sich die Organisation sowohl in Mexiko wie international einen Namen als Mediatorin in Konflikten gemacht. Die Unterstützung von Fastenopfer konzentriert sich auf Serapaz in der Stadt Ocosingo.

Ihre Mitarbeitenden kümmern sich um viele verschiedene Konflikte in und zwischen den Gemeinden in Chiapas. Gemeindevertreterinnen werden in Menschenrechtsfragen geschult und ausgebildet, Konflikte rechtzeitig zu erkennen und mit den Beteiligten Lösungen zu erarbeiten.Beachtung der Menschenrechte sowie die Förderung des Lebens der Minderheiten, vor allem in Chiapas. Ein weiteres Ziel ist die Aus- und Weiterbildung von engagierten Laien für die Basis.

  

 

 

Ausführliche Unterlagen zum Landesprogramm

 

 

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Daniel Hostettler
Daniel Hostettler

 

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