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Wenn man an Madagaskar denkt, denkt man an Regenwälder und Lemuren. Doch die aktuelle Situation ist wenig idyllisch. Madagaskar ist seit 2009 in einer politischen Krise gefangen. Diese hat einen verheerenden Einfluss auf den Alltag der Menschen: Die Arbeits- und Lebensbedingungen in den Städten haben sich verschlechter, die Kriminalität ist angestiegen. Drei Viertel der Madagassinnen und Madagassen leben unter der Armutsschwelle. Ein Grund für die grosse Armut ist die hohe Verschuldung der Familien, welche bei einem Zins von durchschnittlich 100 Prozent im Monat schnell in die Schuldenfalle führt. «Die Reiserträge der Bauern genügen nicht, um ihre Familien zu ernähren. Deshalb müssen sie sich verschulden», erklärt Joëline Razafindratsara. Sie leitet seit rund zehn Jahren das Projekt der Spar- und Kreditgruppen im Hochland von Madagaskar. |
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Das Prinzip ist einfach. Die Mitglieder der Spargruppen zahlen regelmässig kleine Geldbeträge in eine gemeinsame Kasse oder legen einen gemeinsamen Reis- oder Maniokvorrat an. Wenn eine Familie Geld für Nahrungsmittel, Medikamente oder den Schulbesuch der Kinder braucht, kann sie auf die Ersparnisse der Gruppe zurückgreifen ohne sich verschulden zu müssen. «Bevor wir unsere Spargruppe gründeten, waren acht von zehn Familien gezwungen, sich Geld auszuleihen. Viele hatten dennoch nicht jeden Tag genug zu essen», erzählt Rodin Fenozara, der eine Spargruppe im Dorf Antohobalo im Norden Madagaskars leitet. In Madagaskar gibt es inzwischen über 9000 Spargruppen, welche sich immer mehr vernetzen. So können sie gemeinsame Projekte durchführen, |
Ausführliche Unterlagen zum Landesprogramm
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Koordination und Programmverantwortliche
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Parany Rasamimanana |
Fanja Razanamialy |
Gion Cabalzar |
Blanca Steinmann |
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Melden Sie sich bei Helen Douglas, 041 227 59 28
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