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Jede Menschenrechtsverletzung ist eine zuviel
Kolumbien, im Nordwesten des südamerikanischen Kontinents gelegen, ist fast dreissig Mal so gross wie die Schweiz. Die Einwohnerzahl beträgt rund 44,9 Millionen. Seit mehr als fünfzig Jahren herrscht in Kolumbien ein bewaffneter Konflikt zwischen Guerillagruppen, Militär, Paramilitär und Drogenmafia. Täglich werden als Folge dieser politischen Gewalt 1'000 Personen intern vertrieben, jährlich sterben rund 3'000. Verschiedene Friedensverhandlungen sind in den letzten Jahren gescheitert. Am meisten leidet, wie immer in solchen Situationen, die Zivilbevölkerung unter dieser Situation. Entwurzelung als Folge der Vertreibungen, Armut auf Grund der ungerechten Güterverteilung sowie Hunger als Folge der fehlenden Agrarreform sind Teil der kolumbianischen Gesellschaft. Dies in einem Land mit verschiedenen Klima- und Anbauzonen und einem grossen Potenzial an Bodenschätzen.
Das Fastenopfer-Programm in Kolumbien leistet einen Betrag zur Einhaltung der Menschenrechte und zur Förderung des Friedens. Es unterstützt marginalisierte ländliche und städtische Gruppen und Organisationen, damit sie ihre Lebenssituation aktiv verbessern und ihre Interessen und demokratischen Rechte als eigenständige Akteure vermehrt wahrnehmen können.
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