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Seit der spanischen Kolonialisierung leidet die indigene Bevölkerung von Guatemala unter Diskriminierung und wird vom sozialen, politischen und wirtschaftlichen Leben ausgeschlossen. Nach dem Ende des Bürgerkriegs 1996 kamen viele der vertriebenen Menschen zurück in ihre ursprüngliche Heimat. Seit 1999 können sie offiziell ihr Land legalisieren lassen. Doch dies ist nicht so einfach, noch immer ist 67 Prozent des fruchtbaren Bodens in den Händen von 1,5 Prozent der Bevölkerung. Und noch immer ist es vor allem die indigene Bevölkerung, welche von Armut und Analphabetismus betroffen ist. Die Partnerorganisationen von Fastenopfer unterstützen deshalb vor allem die indigene Bevölkerung. Unter anderem geht es darum, ihr Recht auf Land zu verteidigen und ihre Felder zu legalisieren.Damit sie aber nicht nur Land besitzen, sondern auch davon leben können, werden die Bauernfamilien in nachhaltiger Landwirtschaft ausgebildet. So können sie genug erwirtschaften und sich selbst ernähren. Überschüsse können auf dem Markt verkauft werden. Der Besitz von Land bedeutet jedoch mehr als die Sicherung der Lebensgrundlage. Denn das Land, welches die Menschen bewohnen und bebauen, ist der Dreh- und Angelpunkt der indigenen Kultur. Ein wichtiger Teil der indigenen Kultur ist die Spiritualität. Die katholische Kirche, zu der sich 60 Prozent der Bevölkerung bekennen, praktiziert ihren Glauben jedoch oft unabhängig von der indigenen Kultur. Fastenopfer unterstützt deshalb die Bewegung, welche dazu beiträgt, dass innerhalb der katholischen Kirche die kulturellen und religiösen Werte des Mayavolkes Quiche wiederbelebt werden. Dadurch wird die Identität der Menschen gestärkt und sie können selbstbewusst einstehen für mehr soziale Gerechtigkeit und einen nachhaltigen Umgang mit der Umwelt. |
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Ausführliche Unterlagen zum Landesprogramm
Auswahl Projekte Guatemala
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Koordination und Programmverantwortliche
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Olga Inés Pérez |
Alicia Medina |
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