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Entwicklungsfinanzierung

 
 

 

Um zu klären, wie die Erreichung der Millenniums-Entwicklungsziele finanziert werden sollen, wurde im März 2002 in Monterrey (Mexiko) die erste UNO-Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung einberufen und mit einem entsprechenden Abschlussdokument, dem Monterrey-Konsensus beendet. 
2008 fand in Doha (Katar) die Nachfolgekonferenz statt, die von der Finanzkrise überschattet wurde. Trotzdem halten die Vertreter im Schlussdokument fest, dass 

  • die Leistung von Entwicklungshilfezahlungen elementar sind,
  • der Monterrey-Konsensus um die Problematik der Wirksamkeit der Hilfe (Accra agenda of action) erweitert und 
  • die zunehmende Bedeutung innovativer Instrumente für Entwicklungsfinanzierung anerkannt werden sollen. 

Sämtliche Versuche, das Welthandelssystem zu hinterfragen und allenfalls Strukturveränderungen im Verhältnis WTO-UNO zu erreichen, scheiterten. Dies, trotz zunehmender Kritik an den Bretton-Woods-Institutionen, dem Internationale Währungsfond (IWF) und der Weltbank, aufgrund ihrer Politik gegenüber den Kreditnehmern und der Unterrepräsentation der Entwicklungsländer in deren Gouvernanzstrukturen.

 

   

Schwerpunkte

Hintergrund

Stellungnahme zum G20-Gipfel in Seoul, November 2010 (CIDSE, Englisch)

 Stellungnahme zum G20-Gipfel in Toronto, Juni 2010 (CIDSE, Englisch)

Berichte zur UNO-Entwicklungsfinanzierungs-Konferenz in Doha (November 2008)

Kurzversion CIDSE-Strategiepapier zu Besteuerung und Entwicklung (2008)

Upholding the Spirit of Monterrey (CIDSE 2008) 

 Steuereinnahmen in Entwicklungsländern sichern (Misereor 2008) 

 

Links

Alliance Sud 

Financing for Development

Global Policy Forum Europe

 
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