Die Liberalisierungspolitik im Welthandel hat bestimmte strukturelle Ungleichgewichte verschärft, wovon vor allem Entwicklungs- und Schwellenländer betroffen sind. Besonders die ungleiche Berücksichtigung in den Handelsbeziehungen mit dem Norden und der immer stärker werdenden Wettbewerb, führen auf die Dauer zur Benachteiligung der Länder des Südens.
Millionen von Menschen ziehen keinen Profit aus dem Welthandel. Vielen von ihnen wird durch unfaire Handelsregeln die Lebensgrundlage zerstört. Gerechte Handelsgesetze ermöglichen es auch den Südländern, ihre Waren zu angemessenen Preisen zu verkaufen. Das Fastenopfer engagiert sich in diesem Bereich nach dem Grundsatz "Hilfe zur Selbsthilfe" und fordert einen Welthandel der die Menschenrechte respektiert, die Umwelt nicht gefährdet und zur Armutsbekämpfung beiträgt.