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Brasilien: Würdige Lebensbedingugen für Migrantinnen und Migranten |

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Rund eine Million Menschen arbeiten in den brasilianischen Zuckerrohrplantagen, oft unter prekären Bedingungen. 800 000 von ihnen sind Migranten. Um überhaupt etwas zu verdienen, schneiden viele bis zu 30 Tonnen Zuckerrohr am Tag, was mit schweren gesundheitlichen Schäden verbunden ist. Schwierige Bedingungen treffen die Migrantinnen und Migranten auch in den Städten an. Der Serviço Pastoral dos Migrantes SPM der Kirche arbeitet in beiden Bereichen. Die Menschen auf den Plantagen werden in ihren Bemühungen um bessere Arbeitsbedingungen unterstützt. In den Städten führt SPM Empfangszentren und gliedert die ankommenden Menschen in soziale Netzwerke ein. Auf nationaler Ebene lobbyiert die Organisation zudem für einen besseren Zugang zum Rechtssystem für die Migrantinnen und Migranten.
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